Hier finden Sie Fragen, die öfters auftauchen und übersichtsartige Antworten dazu. Vielleicht reichen Ihnen diese, um kurzfristige Unklarheiten zu beseitigen – für weitreichendere Informationen empfehlen wir die Lektüre von „Viele bunte Steine. Das Handbuch zur coaching·disc®“, darin finden sich Arbeitsweisen und Methoden für den vielfältigen Einsatz der coaching·disc©, illustriert an zahlreichen Fallbeispielen. Erschienen ist es im Deutschen Psychologen Verlag. Beachten Sie auch das Angebot an Seminaren und Workshops rund um die coaching·disc®.

Soll ich Magnete mit oder ohne Blickrichtung nehmen?
Bei der im Buch „Viele bunte Steine“ beschriebenen Arbeit mit der coaching·disc® geht es vor allem darum, die Steine möglichst unbewusst auszusuchen. Die Entscheidung, ob die Magnete für männliche (eckige) und weibliche (runde) Formen stehen, wäre in diesem Zusammenhang irrelevant oder sogar irritierend. Sollte jedoch die Absicht bestehen, ein Familiensystem (Genogramm) darzustellen, kann es sinnvoll sein, dafür Steine mit Blickrichtung zu wählen.

Wenn die/der Coachée einen schwarzen Stein wählt – wie soll dieser beschriftet werden?
Schwarze Steine müssen gar nicht beschriftet werden, sie werden selten gewählt und wenn spielt die Farbe meist eine wichtige Rolle, die man ohnehin nicht schnell vergisst. Als Coach empfiehlt es sich dazu Notizen zu machen. Mit weiß zu beschriften ist nicht sinnvoll, da der Stein dann richtig herausleuchtet und so das Gesamtbild beeinflusst.

Mit welcher Methode könnte ich am besten zu arbeiten beginnen?
Gehen Sie nicht mit der Erwartung, etwas Großartiges lösen zu müssen, in die Arbeit. Lassen Sie einfach die Disc in greifbarer Nähe, wenn Sie beginnen. Will die zu beratende Person etwas erzählen, fragen Sie einfach ob sie Lust hätte, das Erzählte mit ein paar Magneten zu visualisieren – ohne dem eine große Bedeutung beizumessen. Ähnliches gilt für die Arbeit im Selbstcoaching – wenn Ihr Kopf zu voll ist, nehmen Sie einfach für alles was Sie beschäftigt einen Stein, beschriften ihn und platzieren ihn auf der Disc.

Man kann ja kaum alle Fragen nach Farbe, Position, Distanz etc stellen - wie weiß man, welche Fragen wann richtig sind?
Am besten folgen Sie Ihrer Intuition und fragen einfach nach dem, was Ihnen zuerst auffällt, und gehen dieser Frage dann nach.

Warum darf man als Beratende in dem Bild Steine nicht verschieben, sie können doch wieder zurückgestellt werden?
In Workshops ist immer wieder zu sehen, dass selbst Therapiegeschulte, die oft schon jahrelang mit anderen Aufstellungssystemen arbeiten, überrascht sind, welche unangenehmen Emotionen es hervorruft, wenn eine andere Person „verbotenerweise“ in das von den Klienten kreierte Bild eingreift. Die Darstellungen symbolisieren eine sehr persönliche innere Welt, die als solche respektiert werden sollte. Bewertungen und Eingriffe in die Darstellung einer anderen Person bedeuten eine Grenzüberschreitung und das Eindringen in die Intimsphäre und werden als sehr verletzend empfunden.

Ich habe Angst, ich könnte etwas falsch machen…
Solange Sie Fragen in Bezug auf die Magnete stellen und keine Zuordnung treffen, können Sie nichts falsch machen.

Wo kann ich die coaching·disc® überall einsetzen?
Die Möglichkeiten der coaching·disc® sind äußerst vielfältig – im Selbstcoaching, in klassischen Coaching-Situationen, aber auch in der Teambesprechungen oder zur Unterstützung bei Projektplanungen, Visualisierung von Projekten, bspw. in Kundensituationen, gemeinsames Erproben von Veränderungen, Organisationveränderungen, Interviews etc. kann die coaching·disc® gewinnbringend eingesetzt werden.

Ich arbeite öfters mit Gruppen. Kann ich die coaching·disc® auch dabei einsetzen? Und wenn ja, wie?
Ja, auch für die Arbeit mit Gruppen (Teams, Projektgruppen, etc.) ist der Einsatz der coaching·disc® durchaus sinnvoll. Die TeilnehmerInnen erhalten ein gemeinsames Bild. Das Thema wird ausführlich in dem Buch PERSPEKTIVENwechsel behandelt.


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